Weltweites Netzwerk - So funktioniert die Evangelisch-methodistische Kirche

EmK vernetzt

Im Juni fand die Jährliche Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (Norddeutschland) in Krelingen statt.
Das System der "Jährlichen Konferenz" ist ein besonderes Kennzeichen Evangelisch-methodistischen Kirche, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Evangelisch-methodistische Gemeinden sind vernetzt und die Leitung der Kirche geschieht auf Augenhöhe.
1. vernetzt:
Die Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche sind eigenverantwortlich und doch solidarisch eingebunden in ein großes Netzwerk. Die Kirche besteht aus vielen kleinen Teilen. Wir brauchen beides: die Gemeinden vor Ort und die weltweite Verbundenheit. "Starke" unterstützen "schwache" Gemeinden, Pastoren werden einheitlich bezahlt, egal ob sie in großen oder kleinen Gemeinden arbeiten.
2. auf Augenhöhe:
Von jeder Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche gehören der Pastor oder die Pastorin und eine von der Gemeinde gewählte Person fest zur Konferenz. Das gewährleistet, dass die Kirche von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen gemeinsam geleitet wird. In dem Sinne haben wir keine Hierarchie, die von oben nach unten entscheidet, sondern tragen die Entscheidungen gemeinsam.